Junge Liberale aus ganz NRW setzen Zeichen zur Verschlankung des Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunks

Die Jungen Liberalen NRW haben am Wochenende eine Aktion vor dem WDR-Gebäude in Düsseldorf durchgeführt. Dabei stand die Forderung nach einer Verschlankung des Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunks im Mittelpunkt: „Es ist wichtig, dass von den Gebührengeldern der Bürgerinnen und Bürger die essenziellen Aufgaben des ÖRR bedient werden. Dazu gehört in erster Linie die Vermittlung von möglichst unabhängigen Nachrichten und politischer bzw. kultureller Bildung“, begründet Alexander Steffen (29), Landesvorsitzender der Jungen Liberalen NRW und Spitzenkandidat zur Landtagswahl, die Aktion.


Die Aktion wurde mit Transparenten, die vom WDR produzierte Formate zeigen, untermalt: „Es ist weder fair, noch sozial gerecht, dass man zwangsweise für Schlagershows bezahlen muss, obwohl sich diese Künstler auch privat etablieren und vermarkten könnten. Zudem erfreuen sich Produktionen wie „Tatort“ großer Beliebtheit, sodass es nicht notwendig ist, dass eine Gebührenfinanzierung herangezogen wird. Hier muss sich strukturell viel verändern“, fordert Steffen.


In Hinblick auf die Landtagswahl am 15. Mai möchten die Jungen Liberalen den WDR als Vorbild für eine schlanke Rundfunkanstalt umstrukturieren: „Der WDR hat im gesamten Spektrum des ÖRR eine große Bedeutung. Können hier Einsparungs- und Verschlankungspotentiale genutzt werden, ist dies auch ein Vorbild für viele andere Sender. Das Ziel muss es sein, dass die Gebühren immer weiter gesenkt werden können. Hier handelt es sich um eine reale Entlastung für Bürgerinnen und Bürger“, resümiert Steffen.


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