Mathe-Notizbuch und Rechner

#WELTBESTEBILDUNG

  • Für den Ausbau von Hochschulangeboten im Kreis Euskirchen und der damit verbundenen Erhöhung der Attraktivität unseres Kreises für junge Menschen. Angehende Studierende sollten die Möglichkeit besitzen, auch im Kreis Euskirchen ihr Studium absolvieren zu können.

  • Für die Einrichtung von Jugendparlamenten auf Kreisebene und in den einzelnen Kommunen, um unserer Jugend die Möglichkeit zu bieten, politische Verantwortung zu übernehmen und ihre Interessen gegenüber der Kommunalpolitik vertreten zu können.

  • Für stärkere Kooperationen zwischen Unternehmen und Schulen, damit Schülerinnen und Schülern schon frühzeitig der Eintritt in das Berufsleben oder eine Berufsorientierung erleichtert wird. Beispielsweise können Betriebsbesichtigungen angeboten, Ausstellungen durchgeführt und Wettbewerbe ausgeschrieben werden. Eine weitere Möglichkeit stellt die Einbindung von beruflicher Praxis in den Schulunterricht dar, die jedoch strengen Richtlinien unterworfen sein muss. Insbesondere Berufsschulen bieten sich für solche Kooperationen an. Durch solche Kooperationen kann sichergestellt werden, dass Berufsschülerinnen und Berufsschüler auch in der Berufsschule praxisnahe Ausstattung und Technik nutzen. Somit werden die Unternehmen entlastet und den Berufsschülern des Kreises bestmögliche Bildung angeboten.

  • Für eine verstärkte digitale Ausbildung der Lehrkräfte, um diesen zu ermöglichen, digitale Unterrichtskonzepte und Geräte im Unterricht zielgerichtet einzusetzen. Diese Ausbildung sollte in Teilen auch von den Schülerinnen und Schülern, beispielsweise im Rahmen eines Projekttages, vermittelt werden.

  • Für die kreisweite Anschaffung digitaler Ausstattung an Schulen, um den spezifischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts auch im Bereich der Bildung gerecht werden zu können. Darunter fallen etwa Smartboards, Tablets(-koffer), (Leih- )Smartphones und VR-Brillen, die mit entsprechender Bildungssoftware ebenfalls in den Schulunterricht eingebunden werden könnten.

  • Für den Ausbau der digitalen Infrastruktur an unseren Schulen, der die Voraussetzungen für digitales und modernes Lernen schafft. So ist es obligatorisch, jede Schule im Kreisgebiet an das Glasfasernetz anzuschließen und ausreichend Steckdosen in den Räumlichkeiten zu installieren, um den Betrieb digitaler Ausstattung in ausreichendem Umfang zu gewährleisten. Auch sollte sichergestellt werden, dass die Schulen zur ordnungsgemäßen Nutzung digitaler Ausstattung flächendeckendes WLAN bereitstellen können.

  • Für den Einsatz von Schul-Clouds, die es erlauben, ein umfangreiches Bildungsangebot bereitzustellen, aber auch einen digitalen Stunden- und Vertretungsplan enthalten, der es Schülerinnen und Schülern ermöglicht, bereits vor Unterrichtsbeginn den aktuellen Stundenplan auf ihrem Smartphone abzurufen.

  • Für die Anstellung von IT-Spezialisten an den Schulen im Kreisgebiet, welche die Funktionsfähigkeit aller digitalen Geräte gewährleisten und administrative Aufgaben im Zusammenhang mit der Schul-Cloud übernehmen können.

  • Für die Einrichtung einer Zukunftsschule im Kreis Euskirchen, an welcher praktische Modellversuche im Bereich der zukunftsorientierten, digitalen Bildungskonzepte durchgeführt werden. Hierdurch können solche Bildungskonzepte auf ihren Lernerfolg getestet und anschließend flächendeckend eingeführt werden, um den Schülerinnen und Schülern eine digitale und zukunftsgerichtete, sowie erfolgreiche Bildung anbieten zu können.

  • Für die Abschaffung grundsätzlicher Handyverbote an den Schulen im Kreis Euskirchen, da dieses Verbot den Ansprüchen unserer heutigen Zeit nicht genügt und keine stichhaltigen Gründe vorliegen, die ein solches Verbot rechtfertigen. Im Gegenteil, Smartphones können vermehrt auch gezielt in den Unterricht eingebunden werden, indem beispielsweise das Internet zur Recherche genutzt werden darf. Dies spiegelt die heutige Realität eher wieder.

  • Für die Durchführung von Programmen gegen (Cyber-)Mobbing, um den Schülerinnen und Schülern auch in der Schule einen sicheren Raum zu bieten, vor dem sie sich nicht fürchten müssen. Dabei sollte sowohl auf das herkömmliche Mobbing, als auch auf Cybermobbing Wert gelegt werden, um eine umfassende Präventionsarbeit leisten zu können. Anbieten würde sich ein ähnliches Modell, wie es bereits beim „Crash Kurs NRW“ praktiziert wird, also ein Vortragsmodell, bei dem betroffenen Personen zu Wort kommen und ihre persönliche Geschichte erzählen. Außerdem können die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter miteinbezogen werden und ebenfalls einen Workshop anbieten. Ein solches Programm sollte jährlich durchgeführt werden und sich auf inhaltlicher Ebene an dem Alter der Schülerinnen und Schüler orientieren.

  • Für genügend Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter an jeder Schule, da diese bei der Bewältigung sozialer Probleme helfen, vor allem aber auch soziale Unterschiede ausgleichen können. Dabei sollte es abhängig von der Schülerzahl an jeder Schule mindestens einen Schulsozialarbeiter geben, an großen Schulen bei Bedarf mehr.

  • Für den Erhalt der Förderschulen, zur verstärkten individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf, auch wenn der Betrieb finanziell aufwendiger ist. Ob eine Schülerin oder ein Schüler und deren Eltern es vorziehen, eine Förderschule zu besuchen oder an einer Regelschule gesondert unterstützt zu werden, sollte letztendlich diesen überlassen bleiben.

  • Für eine gezielte Talentförderung an unseren Schulen, die Schülerinnen und Schüler mit besonderen Talenten fördert. Dabei können auch vermehrt externe Talentförderprogramme eingebunden werden, zu denen die Schülerinnen und Schüler Informationen erhalten. Dabei soll jedoch nicht ausschließlich die schulische Leistung als Grundlage dienen, auch kreatives Talent oder soziales Engagement sollten gezielt gefördert werden.

  • Für eine Verbesserung der Gebäude, dabei insbesondere auch den Toiletten beziehungsweise Sanitäranlagen und Turnhallen. Schulen als Ort, an dem die Schülerinnen und Schüler einen großen Teil ihres Tages verbringen, sollten eine angenehme Lernatmosphäre bieten, was jedoch nur möglich ist, wenn die Gebäude ansprechend aussehen. Auch der Toilettengang sollte ohne Vorbehalte möglich sein. Bei größeren, langfristigen Renovierungs-und Sanierungsprojekten schlagen wir eine vermehrte Berücksichtigung von Public-Private-Partnership Verfahren vor, bei welchen private Unternehmen die Möglichkeit erhalten, in die Sanierung von Schulgebäuden zu investieren, ohne Einfluss auf den Lehrplan oder in anderer Hinsicht zu erlangen.

  • Für die Schaffung eines „Tages der Demokratie“, an welchem den Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen ein umfangreiches Angebot zur Kommunalpolitik bereitgestellt wird, welches Besichtigungen umfasst, aber auch direkte Gespräche mit den Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern. Das Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Schülerinnen und Schülern die Kommunalpolitik näher zu bringen und ein Interesse für Politik auf Kommunalebene zu schaffen.

  • Für Kooperationen zwischen den Schulen, insbesondere der Sekundarstufe II, um den Schülerinnen und Schülern im Kreis ein breiteres Fächerangebot und damit mehr Individualität bei der Fächerwahl zu bieten. Viele Schulen im Kreisgebiet bieten schulspezifische Fächer, die problemlos von Schülerinnen und Schülern anderer Schulen genutzt werden könnten. Außerdem könnten auf diese Weise Leistungskurse Zustandekommen, die ohne Kooperation nicht zustande kämen.

  • Für den Ausbau der Mitspracherechte der Schülerinnen und Schüler, um diesen zu ermöglichen, ihre Positionen stärker vertreten zu können. Dazu zählt die Gründung einer Bezirksschülervertretung, die einen Austausch zwischen den Schülervertretungen des Kreises erlaubt und den Schülerinnen und Schülern ein Sprachrohr zur Politik gibt. Auch sollten vermehrt Schüler-Lehrer-Gespräche forciert werden, um ein individuelleres Feedback und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen und so mehr Selbstbestimmung zu erlauben. Zudem sollten die Schulleitungen die Schülervertretungen über deren Rechte aufklären und diese dementsprechend umsetzen.

  • Für den Ausbau außerschulischer Angebote in Form von AGs, in denen sich die Schülerinnen und Schüler kostenfrei künstlerisch und sportlich betätigen können. Dafür ist es allerdings notwendig, entsprechende Ausstattung bereitzustellen. Außerdem sollten die Pausenhöfe und -räume ansprechender und attraktiver gestaltet werden, sodass die Schülerinnen und Schüler einen höheren Anreiz verspüren, diese zu nutzen. Bei der Gestaltung sollen auch Schülerinnen und Schüler mitwirken.

  • Für Aufklärung über Drogen durch praxisnahe Personen, die den Schülerinnen und Schülern realitätsnah aufzeigen können, welche Wirkung Drogen auf den Körper, aber auch auf das Leben des Konsumenten haben können. Dabei ist es wichtig, dass das Thema wertfrei behandelt wird.

  • Für Erste-Hilfe-Kurse an den Schulen, die beispielsweise im Rahmen eines Erste-Hilfe-Tages durchgeführt werden könnten. Jede Schülerin und jeder Schüler sollte nach seinem Abschluss in der Lage sein, Erste Hilfe leisten zu können, unabhängig davon, ob er einen Führerschein macht oder nicht.

  • Die Berufsschulen dürfen nicht vernachlässigt werden, da auch diese einen enormen Teil der Bildung im Kreis Euskirchen bereitstellen. Deshalb fordern wir, insbesondere die Ausstattung und Infrastruktur der Berufsschulen aufzubessern. Die bereits vorgenannten Forderungen unter dem Schwerpunkt Bildung gelten, soweit sie sich hierauf übertragen lassen, insbesondere auch für Berufsschulen. Denn vor allem Berufsschulen müssen gut und zeitgemäß ausgestattet sein, um deren Schülerinnen und Schülern angemessen auf den heutigen Berufsalltag vorbereiten zu können. Ein Lernen mit veraltetet Geräten, die in den Betrieben nicht mehr zum Einsatz kommen, ist wenig zielführend.

  • Für die verstärkte Abrufung von Fördermitteln des Landes bzw. des Bundes, um die dringend benötigten Anschaffungen und Modernisierungen zahlen zu können, was mit einer erhöhten finanziellen Förderung der Schulen einhergeht, um unserem Konzept der weltbesten Bildung gerecht zu werden. Es bedarf der Förderung einer Vielzahl verschiedener Bereiche an den Schulen im Kreisgebiet, primär sollten Geldmittel jedoch für Infrastruktur, Ausstattung, aber auch die Gebäude ausgegeben werden.

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